Unperfekt perfekt

Kürzlich bin ich zum Kernteam von Laut&Weise gestossen und ich freue mich riesig darüber. Wenn meine beiden Co-Gründerinnen oder ich davon erzählen, werden wir oft gefragt, was Laut&Weise ist und was wir machen. Deshalb haben wir ein kurzes Video dazu gedreht, das wir u.a. auf Instagram gepostet haben… obwohl eigentlich noch GAAANZ viel offen ist. Aber wir haben uns einfach entschieden: es ist unperfekt perfekt! Wenn wir warten, bis wir auf alles eine geschliffene Antwort haben, müssten wir die Sache noch ziemlich lange vertagen. Wir schleifen nun einfach, währenddessen wir den Weg gehen.

Im Video sagen wir, dass wir die Welt verändern möchten. Da meldet sich gleich eine vertraute innere Stimme in mir, der ziemlich viele Gründe einfallen, weshalb es doof ist, das so zu sagen:

  • zu gross
  • pathetisch
  • abgegriffen
  • vor allem wie und wohin?
  • Oder: das kann ja wohl so sein, aber sag es besser nicht so.

Genau darum geht es auch bei unserem aktuellen Angebot, dem Sichtbarkeitsfestival – um das sich Zeigen. Und zwar das Zeigen, auch wenn sich die innere Kritikerin viele Gründe ausdenken kann, wieso dies gefährlich ist:

  • Du machst dich lächerlich.
  • Bist du überhaupt gut genug, um dich so hinzustellen?
  • Wäre nicht eine weitere Weiterbildung das Minimum?

Beim Festival geht es darum,
die innere Arbeit zu machen,
die dafür nötig ist, sich zu zeigen.

Zum Beispiel, um Ängste loszulassen, damit innerlich Freude da ist. Diese ist spürbar und wirkt. Auf dich und auf dein Umfeld, auf deine (potentiellen) Kunden.

Purpose – zeig dich dir und mach den Weg frei für all das Wunderbare, das du leben möchtest

Ich biete beim Festival auch einen Workshop an. Dabei geht es darum, dass du formulierst, was dich im innersten antreibt: deinen Purpose. Dieser gibt dir Klarheit und Orientierung, um auf deiner ganz persönlichen Spur zu leben und so beizutragen, dass du innerlich vor Freude hüpfst.

Auch hier können Stolpersteine liegen. Die innere Kritikerin ist eine davon. Sie sagt vielleicht: Wer bis denn du, dass du denkst, dass dein Purpose so gross ist? Oder sie findet deinen Purpose zu unscheinbar.

Darum schauen wir Wege an, wie sich die innere Kritikerin auch mal stumm stellen lässt. Sie ist schon noch da und kann dich in gewissen Momenten beschützen, aber
sie kann auch mal leise sein
und den Weg frei machen
für deine Kraft und all das Wunderbare,
das von dir gelebt und geboren werden will.
 

Einen Link zu diesem Blogartikel poste ich auch auf der LinkedIn-Plattform. Ist dies wirklich ein Ort, an dem wir uns mit Unsicherheiten zeigen und an dem ich Gedanken wie die obenstehenden offenlege? Hm… meistens nicht. Hier geben wir oft ein geschliffenes Bild ab: Wir wissen was wir tun und es gibt keinen Grund, nicht selbstbewusst zu zeigen, was wir können.

Aber ich möchte den NewWork-Wert der Ganzheit leben. Also die Daniela sein, die ich bin und nicht nur einen Teil davon. Oder gar nur eine Fassade. So werde ich greifbar und sichtbar. (Ja, auch angreifbarer – und auch dafür gibt es ein Angebot beim Festival! Schau hier.) Aber nur so entsteht wirkliche Verbindung. Und diese Verbindung macht es so schön zu leben <3. 

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